Freitag, 30. September 2016

Gewinnerbekanntgabe der Blogtour"Die Traumtaucher"

Liebe Leser, 

wir danken Euch für eure zahlreiche Teilnahme und eure tollen Antworten auf unsere Fragen. Uns hat es sehr viel Spaß gemacht mitzufiebern & wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen!

jeweils ein Taschenbuch, einem Lesezeichen und einem Duschgel "Die Traumtaucher" geht an:

Amelie Summ
Martina Lahm
Lenchens Testereiwahnsinn
Herzlichen Glückwunsch!

Bitte schickt eure Postadresse per Mail an den Gewinnspielveranstalter: netzwerkagenturbookmark@gmail.com
Betreff: Die Traumtaucher
Ansprechpartner ist Katja Koesterke

Mittwoch, 28. September 2016

Blogtour zu Alesia Fridmans "Die Traumtaucher" Tag 5 - Autoreninterview





Herzlich Willkommen zu Tag 5 der Blogtour "Die Traumtaucher" von Alesia Fridman !

 

Gestern hattet ihr bei Bianca von Bibilotta das Vergnügen, etwas über den weißen Wolf zu erfahren, heute gibt es bei mir ein Interview mit der Autorin Alesia Fridman. 

Bevor es aber losgeht, sind hier noch ein paar Eckdaten zum Buch:

Amazon

470 Seiten

3,99 EUR als eBook 14,98 als Taschenbuch erhältlich

Dann lasst uns mal mit dem Interview loslegen:


Hallo Alesia,

vielen Dank, dass du dich im Zuge der Blogtour bereit erklärt hast, ein Interview zu geben.

Am besten stellst du dich erst einmal selbst vor:
Ich bin eine Träumerin und habe schon immer nur einen Teil meines Lebens in der Realität verbracht. Den Mut, meine Geschichten nicht nur aufzuschreiben, sondern auch zu veröffentlichen, hatte ich jedoch erst vor ein paar Jahren. Angefangen hat es mit der Teilnahme an einem Schreibwettbewerb, und im Dezember 2013 habe ich dann meinen ersten Roman „Portugiesische Assemblage“ veröffentlicht. In meiner realen Welt lebe ich mit meiner Familie in der Nähe von Frankfurt.



In deiner Vita steht, dass du gerne viel gereist bist. Welches waren die schönsten Orte, die du je bereist hast?
Wenn ich spontan drei Orte nennen soll, die mir landschaftlich besonders eindrucksvoll in Erinnerung geblieben sind, dann diese:


Whitehaven Beach, Whitsunday Island, Australien
(Abbildung Pixabay Free Images)


Sossusvlei, die Sanddünen und Salzpfannen im Namib Naukluft Park, Namibia


Die Unterwasserwelt des Nord-Male-Atolls, Malediven

Allerdings werde ich damit einigen anderen schönen Orten, die ich beispielsweise auch in Deutschland gesehen habe, nicht gerecht.


Du hast auch eine Zeit lang in Amerika und in der Schweiz gelebt. In deinem neuen Roman geht es auch um Entwurzelung, um das Missverstehen von Kulturen. Gab es für dich Momente, in denen du selbst dich nicht angepasst gefühlt hast?

Ja, eine solche Zeit gab es. Als ich acht Jahre alt war, bin ich mit meiner Familie in die Schweiz gezogen. Dort wurde ich in der Schule beschimpft und gejagt, nur weil ich eine Deutsche war und kein „Schwitzerdütsch“ sprechen konnte. Die Kinder haben mich „Neonazi“ genannt. Damals wusste ich noch gar nicht, was dieses Wort bedeutet. Während der vier Jahr, die wir in der Schweiz gelebt haben, habe ich mich immer fremd gefühlt und nicht willkommen. Ich habe gelernt, mich anzupassen und möglichst wenig aufzufallen. Diese Zeit war sehr prägen für mich und hat mich Toleranz gelehrt. Im Nachhinein finde ich es sehr gut, einmal auf der „anderen Seite“ gestanden zu haben. Ich bin offener für andere Kulturen geworden und betrachtet die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland mit ganz anderen Augen.


An deinem Schreibstil erkennt man, dass du eine gute Beobachtungsgabe hast, denn ich als Leser habe mich rundum versorgt gefühlt an Informationen. Hattest du diese Beobachtungsgabe schon immer im Blut oder hast du dir diese antrainiert?

Seit ich begonnen habe, ernsthaft zu schreiben, beobachte ich auch genauer. Erst wenn man versucht, eine Situation in Worte zu fassen, merkt man, was alles dazugehört: man sieht und hört, aber auch der Geruch, der Geschmack und die Gefühle, die man in einer Situation hat, gehören dazu. Wenn ich möchte, dass meine Leserinnen ein Erlebnis mit mir teilen können, muss ich all das vermitteln und es auch noch möglichst fantasievoll verpacken, damit es nicht langweilig wird.


Am Ende des Buches erwähnst du noch einmal, dass du bereits in Australien warst. Was ist der erste Ort, der dir einfällt, wenn du dich an Australien erinnerst?

Der Ayers Rock oder Uluru, wie er eigentlich heißt, ist nicht umsonst das Wahrzeichen Australiens. Um diesen gewaltigen Inselberg herum, scheint die Zeit still zu stehen. Es herrscht eine ganz eigentümliche Atmosphäre, die mich unglaublich gefangen genommen hat.


Hattest du Kontakt zu den australischen Ureinwohnern, den Aborigines?

Ich habe in Australien ein vierwöchiges Praktikum in Melbourne gemacht. Dort hatten ich so gut wie keinen Kontakt mit Aborigines. Ansonsten war ich als Touristin unterwegs. Dabei haben wir immer wieder einmal Ranger oder Touristenführer kennengelernt, die indigenen Ursprungs waren. Ich habe sie als höflich aber sehr zurückhaltend empfunden.
Eine sehr nette Begegnung hatten wir allerdings. Mit meiner Freundin Katja habe ich eine Tanzveranstaltung in Yulara besucht. Es war eine dieser typischen Touristenveranstaltungen, bei der vier bemalte Männer zu traditioneller Musik getanzt haben. Ich weiß gar nicht mehr genau, wie es dazu gekommen ist, aber wir haben die Jungs nach der Veranstaltung angesprochen. Und siehe da, zu unserem Erstaunen waren es Studenten der Universität Adelaide, die sich in den Semesterferien durch diese Veranstaltungen etwas Geld dazuverdient haben. Wir waren mit den Jungs noch ein Bier trinken und hatten einen sehr unterhaltsamen netten Abend.


Was genau hat dich bewogen einen Roman über die Aborigines zu schreiben? Woher kommt die Faszination?

Von den Aborigines war ich schon als Kind fasziniert und habe alles gelesen, was ich in die Finger bekommen habe. Mit der Zeit war ich etwas enttäuscht darüber, an wie wenig fundiertes Wissen über die Kultur der Aborigines ich kommen konnte. Vieles, was man zu wissen glaubt, kommt aus Büchern wie „Traumpfade“ von Bruce Chatwin oder „Traumfänger“ von Marlo Morgan. Und diese Bücher sind ja nicht unumstritten. Sie haben ein verklärendes mystisches Bild der Aborigines geschaffen, dass nicht viel mit der Realität und schon gar nicht mit der aktuellen Lebenssituation der Aborigines zu tun hat. Mit hat immer interessiert, wie es da wirklich aussieht. Leider weiß ich es noch immer nicht, aber durch meine eingehenden Recherchen habe ich doch ein etwas klareres Bild darüber gewonnen, wie das Leben im Arnhem Land aussieht. Ich wünsche mir sehr, eines Tages das Arnhem Land bereisen und auch mit den Yolŋu selbst sprechen zu können.


Jeder, der deinen Roman "Die Traumtaucher" liest, bemerkt, dass du sehr detailliert und passioniert schreibst. Um all diese Informationen zu erhalten steckt bestimmt ein enorm hoher Anteil an Recherche mit drin. Wie lang hat deine Recherche zu dem Buch gedauert und was waren deine inspirierendsten Quellen?

Wie lange ich recherchiert habe, kann ich gar nicht genau sagen. Über ein paar Jahre hinweg habe ich versucht, Informationen zu sammeln und mir ein Bild über die Yolŋu zu machen. Dabei gab es eine ganz herausragende Quelle:
Trudgen, Richard: Why Warriors Lie Down and Die: Towards an Understanding of Why the Aboriginal People of Arnhem Land Face the Greatest Crisis in Health and Education Since European Contact - Djambatj Mala, Aboriginal Resource & Development Services Inc (2000)
Aktuelle Entwicklungen zu den in dem Buch besprochenen Themen kann man auf folgender Internetseite nachlesen: http://www.whywarriors.com.au


Es geht in dem Roman auch um sehr ernste Themen um die Kultur der Aborigines. Die Ureinwohner Australiens haben uns eine Menge voraus, was die Nachhaltigkeit unserer Umwelt angeht. Was meinst du, könnten wir uns von den Aborigines abschauen, was für unsere Gesellschaft praktikabel ist?

Wenn wir es schaffen könnten, etwas mehr Respekt vor der Natur zu entwickeln, wäre das für die Zukunft unserer Kinder sehr wertvoll. Wir haben vergessen, wie abhängig auch wir von der Natur sind, in der wir leben.


Was glaubst du, werden die Aborigines es schaffen in "unserer" Welt zu überleben? Oder werden die Ureinwohner Australien nach und nach verschwinden?

Von den Yolŋu im Arnhem Land bin ich sehr beeindruckt. Bei meinen Recherchen habe ich über viele Projekte gelesen, die angelaufen sind. Teilweise werden dort kreative Wege eingeschlagen, beide Kulturen miteinander zu verbinden. Ich glaube, viele sind fest entschlossen, sich ihre Kultur zu bewahren, und ich hoffe, dass es zumindest in einem Teil des Landes gelingt, dass die Menschen so leben können, wie sie es möchten.


Kannst du uns verraten, in was für ein Land uns dein nächstes Buchprojekt führen wird? Oder ist dies noch top secret?

Nach den beiden großen Reisen nach Namibia und Australien bleibe ich mit meinem nächsten Buch – bis auf einen Ausflug nach Nizza – vorwiegend in Deutschland. Ich werde die Geschichte der Modejournalistin Sabrina erzählen, die nach einem Unfall ihr Leben neu ordnen muss.


Vielen Dank, Alesia, das war sehr interessant!


 


Ich hoffe, Euch hat die Blogtour zu "Die Traumtaucher" gefallen.

Es gibt auch noch ein Gewinnspiel, mit folgenden Gewinnen:

1. - 3. Preis: Jeweils eine Printausgabe von "Die Traumtaucher", ein Lesezeichen und ein Duschgel mit "Die Traumtaucher" Motiv



Um am Gewinnspiel teilzunehmen müsst ihr mir hier unter den Kommentaren folgende Frage beantworten:

Gibt es eine Kultur, die euch schon immer fasziniert hat? Wenn ja, welche und warum? wenn nein, warum nicht?

Bewerben könnt ihr euch noch bis morgen, den 29.09.2016, am 30.09. wird dann ausgelost. Mit einem Kommentar stimmt ihr den Teilnahmebedingungen zu.

Um Eure Chancen zu erhöhen, besucht doch mal die anderen Blogtourstationen, hier ist der Tourplan:

24.9. Die Traumtaucher
Dani von www.lesemonsterchens-buchstabenzauber.de
25.9. Wirtschaftsspionage
Katja von
www.katja-welt-book.blogspot.de
26.9. Australien
Manja von
www.manjasbuchregal.de
27.9. Der weisse Wolf
Bianca von
www.bibilotta.de
28.9. Interview mit Alesia Fridman
Giulia von
www.dasbuchmonster.blogspot.de

Ich wünsche Euch viel Glück,
Euer Buchmonster Giulia
 

Montag, 26. September 2016

Rezension: Nordwärts- Die Phileasson Saga band 1 von Bernhard Hennen und Robert Corvus


ISBN: 978-3-453-31751-2
496 Seiten
14,99 EUR




Der Inhalt:


Der Kapitän Phileasson, auch der Foggwulf genannt, ist sagenumwoben und unschlagbar. Oder? Beorn der Blender möchte ihm Gegenteiliges beweisen und gemeinsam liefern die beiden Kapitäne sich ein Rennen in 80 Wochen um die Welt, mit 12 göttlichen Aufgaben betraut. Der Sieger wird zum König der Meere. Beorn, der Blender, ist dabei ein skrupelloser, hartnäckiger Gegner. 



Das Cover:


Das Cover ist ein typisches Fantasy- Cover. Das Eismeer und das Schiff haben mich angesprochen. Die Seeabenteuer- Fantasy Geschichte war für mich Grund, warum ich dieses Buch lesen musste, ich hatte einfach mal lust darauf.


Der Stil: 


Der Stil besticht durch eine wunderbar detaillierte und flüssige Sprache. Die Welt ist vielfältig und am Anfang prasseln jede Menge Informationen auf den Leser ein, mit denen man nach und nach aber gut zurecht kommt. Das Buch ist aus den verschiedenen Perspektiven der Helden bzw. Feinde geschrieben, dies führt jedoch nicht zu Verwirrung, sondern steigert die Spannung, man weiß auch immer sofort, um welche Person es sich in den jeweiligen Kapiteln handelt. Mit der Zeitrechnung bin ich anfangs überhaupt nicht zurecht gekommen, am Ende gibt es noch einen Informationsteil, in dem die Zeitrechnung erklärt wird (selbstverständlich habe ich das zu spät entdeckt -.-). Ich habe es aber irgendwann hingenommen und mich haben die Zeitangaben auch nicht großartig gestört. 


Die Geschichte:


Das Geschichte war der Hauptgrund, warum ich das Buch unbedingt lesen musste. Ich hatte so Lust auf ein Seeabenteuer mit fantastischen Elementen. Und ein richtig gutes Fantasybuch habe ich auch schon lange nicht mehr gelesen. Die Geschichte ist vor allem eins: spannend, spannend, spannend. Von der ersten bis zur letzten Seite, Phileasson ist dabei ein charmanter Protagonist, aber auch Tylstyr hat mir als Charakter sehr gut gefallen. Jeder Held hat eine eigene Geschichte, die dem Leser gut wiedergegeben wird und man einerseits eine Bindung zu den Helden hat und andererseits die Welt besser kennen lernt. Dann ist da noch das Seeabenteuer mit den Aufgaben, wovon in dem Buch die erste angegangen wird ist ja grundsätzlich der Part, weswegen ich das Buch unbedingt lesen wollte.


Mein Fazit:

Eine spannende Fantasygeschichte, die ich sehr gerne gelesen habe. Man bekommt als Leser immer genau den richtigen Informationsfluss an Spannung, Kampf, Mysterium, sodass das Buch für mich zu einem Genuss wurde. Endlich mal wieder eine richtig gute Fantasy, die mich begeistern konnte!


Von mir gibt es daher die volle Punktzahl und eine Empfehlung an alle, die gerne Fantasy lesen. 




Freitag, 23. September 2016

Gewinnerbekanntgabe zur Blogtour "Dschihad Online" von Morton Rhue

Liebe Leser,
wir danken Euch für eure zahlreiche Teilnahme und eure tollen Antworten auf unsere Fragen. Uns hat es sehr viel Spaß gemacht mitzufiebern & wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen!
Je ein Buch “Dschihad Online” von Morton Rhue geht an:
Lesemaus im Schafspelz
Heidi - Cappuccinomama
Barbara Diehl
Tara
Yvonnes Lesewelt
Herzlichen Glückwunsch!
Bitte schickt eure Postadresse per Mail an den Gewinnspielveranstalter: netzwerkagenturbookmark@gmail.com
Betreff: Dschihad Online
Ansprechpartner ist Katja Koesterke

Mittwoch, 21. September 2016

Blogtourankündigung: Die Traumtaucher von Alesia Fridman


Hallo meine Lieben!

Am 28.09.2016 macht die Blogtour zu dem Buch "Die Traumtaucher" bei mir halt. Ich werde euch ein interessantes Interview mit der Autorin Alesia Fridman liefern ;-) Ich bin schon sehr gespannt, wie ihr die Blogtour finden werdet, es geht um Romantik und Action und um eine fremde Kultur, nämlich um die der Aborigines! 

Für alle, die es kaum abwarten können, gibt es hier schon mal den Blogtour- Fahrplan. 


24.09.2016 Tag 1:

Die Traumtaucher- Buchvorstellung bei Dani von lesemonsterchens-buchstabenzauber.de


25.09.2016 Tag 2:

Wirtschaftsspionage bei Katja von katja-welt-book.blogspot.de


26.09.2016 Tag 3:

Australien bei Manja von manjasbuchregal.de

27.09.2016 Tag 4:

Der weisse Wolf bei Bianca von bibilotta.de

28.09.2016 Tag 5:

Interview mit Alesia Fridman bei mir und zwar hier


30.09.2016 Gewinnerbekanntgabe Gewinnspiel


Wer an dem dazugehörigen Gewinnspiel teilnehmen möchte, sollte die Teilnahmebedingungen akzeptieren! Was es zu gewinnen gibt, verrate ich euch, wie immer, zur Blogtourstart ;-)

Ich freue mich schon sehr auf diese spannende Blogtour!

Eure Giulia